Die Litfaßsäule unter den Füßen: Werbung auf dem Boden ist im Trend

Das sieht man immer häufiger: Viele Menschen schauen beim Gehen auf ihre Smartphones. Abgesehen davon, dass das nicht ganz ungefährlich ist, ist es für eine Gruppe von Unternehmern ein Glücksfall. Denn wo fällt Smartphone-Nutzern Werbung zuerst auf? Auf dem Boden!

Bodenaufkleber sind immer mehr im Kommen. Unternehmen werben damit, zuhause verschönern sie das Ambiente.

Bild: Ob es hier wohl zum Aquarium geht? Werbung auf dem Boden wird immer beliebter. Bildquelle: Noopy2016 – 430661806 / Shutterstock.com

Floor-Graphics oder Bodenaufkleber heißen sie – die Werbebotschaften, die sich direkt unter unseren Füßen befinden. An Bahnhöfen oder Flughäfen schon längst Gang und Gäbe, sind es nun also die Fußgängerzonen, die von Werbetreibenden als lukrative Einnahmequelle erobert werden. Kein Wunder, denn die Menschen heutzutage lassen den Kopf hängen. Grund ist die immer mehr zunehmende Nutzung von Smartphones. Diese sind nicht mehr wegzudenken. So sehr, dass sie sogar während des Gehens genutzt werden. Die Smartphone-Nutzer mit den hängenden Köpfen schauen aber nicht mehr auf die klassischen Plakate oder Litfaßsäulen, sondern nehmen Werbung – wenn überhaupt – nur auf dem Boden wahr. Zeit für Unternehmen, entsprechend zu reagieren.

Kreative Fußbodenaufkleber auch für zuhause

Doch nicht nur am Bahnhof, in der Fußgängerzone oder auf Messen: Auch zuhause machen dekorative Fußbodenaufkleber etwas her. Selbst an Wänden sind sie ein echter Blickfang. Es gibt sie in unzähligen Mustern und Designs. Fliesen, Glas, Beton – das Angebot ist groß.

Ist Fußbodenwerbung erlaubt?

Nicht alle freuen sich über die Werbebotschaften auf den Fußböden im öffentlichen Raum. Vor allem Behörden ist wild angebrachte Werbung ein Dorn im Auge. Denn nur zwei Gruppen dürfen ohne vorherige Genehmigung den Boden verschönern:

  • Kinder
  • Straßenkünstler

Sowohl Kinder als auch Künstler müssen nicht vorher um Erlaubnis fragen, wenn sie den Boden bemalen. Unternehmen, die eine ganz klare Werbebotschaft hinterlassen wollen, müssen dies aber sehr wohl. Auf Privatgrund muss der Besitzer gefragt werden, auf öffentlichem Grund die Gemeindeverwaltung.  Denn für diese Art des Guerilla-Marketing gilt nichts anderes als die klassischen Plakate an der Wand: Eine Genehmigung muss her.

Bildquelle: Noopy2016 – 430661806 / Shutterstock.com

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