E-Autos liegen im Trend

Im Februar 2015 tritt das neue Elektromobilitätsgesetz in Kraft. Besitzer von E-Fahrzeugen oder Hybridfahrzeugen sollten privilegiert werden. Geplant sind günstigere Parkgebühren und Ausnahmen in Bereichen, in denen eine Zufahrtsbeschränkung besteht. Ziel ist es, dass es im Jahr 2020 mindestens eine Million Elektrofahrzeuge im Straßenverkehr gibt. Die Ausnahmebeschränkungen werden allerdings kritisiert, gleich wie das Geräuschlose fahren, das sehbehinderten Menschen zum Verhängnis werden könnte. Daher werden Autos mit Elektromotor mit einem Geräusch ausgestattet. Das Ziel, dass im Jahr 2020 rund eine Million Elektroautos aktiv am Straßenverkehr teilnehmen, ist nur dann erreichbar, wenn die Voraussetzungen dafür geschaffen werden.

 E-Autos werden bevorzugt

Zukünftig sollen Hybrid- und Elektroautos die Busspur benutzen dürfen. Das wird jedoch kritisiert. Jeder versteht, dass Einsatzfahrzeuge und Busse diese Spur benützen dürfen, es wird aber kein Sinn darin gesehen, warum E-Autos auf der Busspur fahren dürfen. Es wird befürchtet, dass die Autos die Spur blockieren, wenn tatsächlich im Jahr 2020 rund 1 Million E-Fahrzeuge sich im Straßenverkehr befinden. Ebenfalls Kritik findet die Bevorzugung von 2-spurigen Fahrzeugen. Für Zweiräder, wie Elektroroller wurde noch kein Gesetzesentwurf geschaffen, sie werden gar nicht berücksichtigt. Um das Elektroauto zu kennzeichnen, sollte es den Buchstaben E im amtlichen Kennzeichen aufweisen.

Schnellladestellen für E-Mobile werden gefordert

Um mit dem Elektroauto mobil zu sein, müssen Ladestationen eingerichtet werden. Diese funktionieren wie Tankstellen. Der Autofahrer schließt das Fahrzeug an eine Schnellladestation an und kann nach einer kurzen Ladezeit weiterfahren. Um dieses Vorhaben in die Realität umsetzen zu können, muss mehr Grünstrom erzeugt werden. Derzeit liegt der Anteil an erneuerbarer Energie bei etwa 24 %. Geplant ist, dass bis in das Jahr 2035 rund 60 % des Stroms in Deutschland aus erneuerbaren Energien stammt. Zu den erneuerbaren Energien zählen Solartechnik, Windenergie, Wasserenergie und Biomasse. Biomasseanlagen werden kritisiert, da für den Betrieb extra Nutzpflanzen, wie Mais, angebaut werden. Alternativ könnten auch Abfallhölzer für den Betrieb der Biomassekraftwerke verwendet werden. Dadurch könnten gleichzeitig die Reststoffe ökologisch verwertet werden.

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