Das Besondere am Karpfenangeln

Das Karpfenangeln ist eine ganz eigene Art von Hobby. Entweder man liebt es oder man findet es abscheulich. Die Anzahl der Angler, die sich ausgerechnet für den Karpfen als Lieblingsfisch entschieden haben, wächst jedoch stetig. Vielleicht ist es die Größe, die diese Fische erreichen und die viele Angler dazu bringt, sich den ganzen Tag an einen See zu setzen und auf den großen Fang zu warten. Immer wieder beschreiben diejenigen, die schon einmal einen Karpfen geangelt haben, was für ein einzigartiges Gefühl es ist, einen so großen Burschen an der Angel zu haben. Sie schwärmen von dem Nervenkitzel der letzten paar Momente bis sie den Karpfen an Land gezogen haben, von der Angst davor, dass die Schnur reißt oder sie einen Fehler machen könnten und von dem einzigartigen Gefühl, das einen dann überkommt, wenn man weiß, dass der Fang sicher ist.

Um zum Karpfenangeln zu gehen, muss man schon ein wenig Ahnung vom Angeln an sich haben, ein einfacher Einstieg in dieses Fach ist dies sicher nicht. Es gibt zu viele Details, zu viele Einzelheiten, über die man erst einmal Bescheid wissen muss und die wahrscheinlich nur von Angler zu Angler weitergegeben werden. Allein die Auswahl des richtigen Köders scheint eine Studie für sich zu sein, denn natürlich gräbt man heute nicht mehr vor dem Angeln in der Erde rum und sucht nach geeigneten Würmern. Die meisten Angler, die sich auf Karpfen spezialisiert haben, verwenden so genannte Boilies. Der Name stammt aus dem Englischen, denn to boil bedeutet schließlich kochen.

Die Köder werden nämlich gekocht und sind je nach den verwendeten Zutaten entweder zäh bis ziemlich hart und werden dann in Form von Kugeln zum Ködern der Fische benutzt. Sie zeichnen sich durch ihre Haltbarkeit und Resistenz aus und können entweder selber gemacht oder im Handel erstanden werden, zum Beispiel auf www.newage-bait.com/boilies. Verwendet werden können sie allerdings wirklich nur zum Angeln von Karpfen und ein paar anderen karpfenähnlichen Fischen.